Küstenschnack: STADTRADELN
Glückstadt radelt wieder – Interview mit Bürgermeister Rolf Apfeld
Glückstadt ist wieder beim STADTRADELN dabei! 21 Tage lang sammeln Bürger und Besucher gemeinsam Kilometer für Klimaschutz, Radverkehr und Lebensqualität. Wir haben mit Bürgermeister Rolf Apfeld gesprochen, um mehr über die Motivation, Tipps für Teilnehmende und die schönsten Routen zu erfahren.
Glücks-Blog: Moin Herr Apfeld! Vielen Dank, dass Sie Sich die Zeit für uns nehmen. Um gleich direkt ins Thema zu starten: Was bedeutet Ihnen das Projekt STADTRADELN persönlich – und was für die Stadt?
Herr Apfeld: Ich freue mich jedes Jahr Glückstadt gemeinsam mit Fahrradbegeisterten zu vertreten und in einen sportlichen Wettkampf zu gehen.
Glücks-Blog: Welche Vorteile bringt STADTRADELN für Glückstadt über den Wettbewerb hinaus?
Herr Apfeld: Es spornt zu mehr Bewegung an und vielleicht hat der eine und andere so viel Spaß am Radeln, dass das Auto öfter mal stehen bleibt.
Glücks-Blog: Ja, das wäre schön – es muss ja nicht viel sein. Welche Vorteile hat es aus Ihrer Sicht, wenn in Glückstadt häufiger das Fahrrad statt des Autos genutzt wird?
Herr Apfeld: Das Rad benötigt beim Abstellen deutlich weniger Platz und spart somit öffentlichen Raum. Zudem fördert es die Gesundheit der Radelnden durch die Bewegung und beim Radfahren entstehen während der Fahrt keine direkten CO₂-Emissionen durch einen Verbrennungsmotor. Im Übrigen macht es mir als Bürgermeister viel Spaß, die Stadt in einer gemächlicheren Geschwindigkeit wahrzunehmen. Lacht.

Glücks-Blog: Welche Tipps würden Sie Radfahrenden geben, die in Glückstadt und Umgebung mitradeln möchten?
Herr Apfeld: Hier ein eindringlicher Appell, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Gerade wir Älteren sind die Vorbilder für die Jugend. Wer sich als Erwachsener über die Jugend im Verkehr aufregt, sollte darüber sinnieren, wie er sich selbst im Verkehr verhält. Helm tragen sollte für jede und jeden ein freiwillige Pflicht sein.
Glücks-Blog: Gibt es besondere Routen, Highlights oder „Geheimtipps“ für Teilnehmende und Besucher?
Herr Apfeld: Die Nordermole ist immer einen Ausflug wert.
Glücks-Blog: Das stimmt! Wenn wir nun noch etwas weiter schauen, wie sehen Sie die Zukunft des Radfahrens in Glückstadt – auch über STADTRADELN hinaus?
Herr Apfeld: Ein deutlicher Nachholbedarf, insbesondere im Radfahrwegenetz.
Glücks-Blog: Zum Schluss noch eine ganz persönliche Frage: Sind Sie eher der Genussradler mit Blick auf die Elbe oder der Kilometer-Sammler mit Ehrgeiz?
Herr Apfeld: Eindeutig ein Genussradler, sonst würde mir Glückstadt entgehen.
Das können wir sehr gut nachvollziehen. Dann wünschen wir ganz viel Erfolg und viel Spaß beim diesjährigen STATRADELN!
Ihr habt jetzt beim Lesen festgestellt,
dass ihr euren Ausflug nach Glückstadt noch etwas verlängern wollt?
Autorin: Vanessa



