Fit für die Radsaison

Die Krokusse sprießen in bunten Farben aus dem Boden, erste warme Sonnenstrahlen kitzeln euer Gesicht und die Vögel wecken euch morgens mit ihrem gut gelaunten Gezwitscher! Eindeutige Zeichen für das Erwachen der Natur und den Start in den Frühling – für alle Anderen. Für uns Vollblut-Radfahrer sind dies natürlich eindeutige Zeichen für den Beginn der neuen Radsaison, auf welchen wir voller Vorfreude hingefiebert haben. Doch bevor wir uns wieder auf die Glücks-Routen begeben und über das ebene Land hinwegsausen können, bedarf es ein bisschen Vorbereitung, damit ihr auch sicher und gut vorbereitet unterwegs seid. Dies gehört meistens nicht zu den Lieblingsaufgaben eines Radfahrers, aber umso besser ihr vorbereitet seid, umso mehr habt ihr nachher von der Radsaison – versprochen! Wir haben euch eine kleine Übersicht zusammengestellt, wie ihr euch effektiv fit für die neue Fahrradsaison macht!

PS: Überlegt euch währenddessen doch schon einmal die erste Tour, die ihr abfahren möchtet. Dann sind die Vorbereitungen auch Ruckzuck erledigt …eben!

Euer Rad für die Touren fit machen

Damit ihr auch lange etwas von eurem geliebten Drahtesel habt, ist Pflege natürlich wichtig –  gerade nach einer längeren Phase des Stillstands. Also holt euer Rad aus dem Schuppen oder dem Keller und los geht’s:

  1. Reinigt es einmal gründlich in allen Ecken und Kanten – am besten nutzt ihr dafür eine ausgediente Zahnbürste. Es empfiehlt sich einen sanften Reiniger zu verwenden und auf keinen Fall den Hochdruckreiniger – der wird euer Rad eher schaden, als zu säubern.
  2. Reinigt die Kette mit einem alten Tuch, um den ganzen Dreck abzubekommen und ölt die Kette anschließend mit dem dafür vorgesehenen Öl, damit diese geschmeidig bleibt und nicht anfängt zu rosten.
  3. Prüft die Bremsen! Wenn die Einkerbungen auf den Bremsbelegen nicht mehr erkennbar sind, müssen diese unbedingt ausgetauscht werden.
  4. Schaut, ob alle Schrauben festsitzen, und ob euer Lenkrad und euer Sattel noch richtig sitzen.
  5. Checkt, ob die Räder noch genug Luft haben, zudem müsst ihr die Profiltiefe und das Profil auf Risse, Steine und Nägel prüfen.
  6. Kontrolliert, ob euer Licht funktioniert und eure Reflektoren heil sind.
  7. Wollt ihr euer Rad dieses Jahr vielleicht ein bisschen aufpimpen? Mit Tachomat, Trinkflaschenhalter, Korb, Aufkleber, einer schönen Blumenvase oder sogar euch selbst mit einem neuen Helm?

Schon seid ihr fertig! …und welche Tour wollte, ihr als erstes abfahren?

 

Seid IHR auch fit für die Saison?

Nicht nur euer Rad sollte in Topform sein – IHR natürlich auch! Umso fitter ihr seid, umso mehr könnt ihr auf den Glücks-Routen erleben. Also wenn das mal kein Anreiz ist, vorher ein bisschen zu trainieren, dann wissen wir auch nicht weiter…

Ausdauer

Beim Fahrradfahren steht natürlich die Ausdauer an erster Stelle, sodass darauf der Fokus gesetzt werden sollte. Intervalltraining bzw. HIIT-Einheiten (High Intensity Intervall Training) und Joggen (am besten auch mit Intervalleineiten) bieten sich dafür sehr gut an.

Muskulatur

Zusätzlich darf die ganze Körpermuskulatur nicht vergessen werden – denn wer es glaubt oder nicht – beim Radfahren werden nicht nur die Beine beansprucht. Home-Workouts zur Kräftigung der gesamten Muskulatur findet ihr dafür im Internet. Wer es ein bisschen einfacher mag: die klassischen Übungen, wie Sit-ups, Liegestütze, Plank und Kniebeuge sind natürlich nicht zu missachten und stärken mit dem eigenen Körpergewicht ohne großen Aufwand die Muskulatur. Stellt euch ein passendes Workout zusammen und dreht motivierende Musik auf – dann geht das Training schon fast ganz von alleine.

Gleichgewicht

Zu guter Letzt ist die Koordination und das Gleichgewicht ein wichtiger Aspekt beim Radfahren, welcher ebenfalls durch verschiedene Übungen trainiert werden kann. Eine einfache Übung, die das Gleichgewicht und die Koordination stärkt: Hinstellen, ein Bein leicht nach vorne strecken und vor dem Standbein nach rechts und links pendeln. Allgemein können einfache Übungen auf wackeligen Untergründen, wie einem Kissen, Handtuch oder einer dicken Matte empfohlen werden – denn dann sind die Übungen plötzlich gar nicht mehr so leicht!

Zum Schluss noch ein Tipp: Kürzere Einheiten, mehrmals pro Woche sind effektiver, als nur ein 3-Stunden-Workout in der Woche.

Am Ende dieser Vorbereitungszeit seid ihr mehr als bereit für die Glücks-Routen! Wir wünschen euch eine unvergessliche Zeit bei der Erkundung der Touren und beim Auftanken der Glücksgefühle!

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Tipps dienen lediglich der Übersicht und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Reparaturen sollten immer vom Fachmann gemacht werden. Sportübungen sollten ebenfalls unter Aufsicht von Fachpersonal stattfinden.

Autorin: Vanessa

hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Sie liebt den Sport und das Reisen. Im Rahmen ihres Studiums an der Fachhochschule Westküste in Heide hat sie ein halbes Jahr in Neuseeland gelebt und gearbeitet. Ihre Liebe gilt allerdings dem „echten Norden“ – Schleswig-Holstein. Für den Glücks-Blog berichtet sie über ihre Erlebnisse und persönlichen Glücksmomente in der Radreiseregion Glückstadt.

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